FR. 11.03.05 FRIDAYCLUB / ZOOSOUND HIP HOP LOUNGE

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MC ONO (Walking Large, Berlin) DJ REDOO GRIZZLY ADAMS AKA DJ TERROR (Audio Krush, Cassiopeia, Berlin)

Start: 22:30 | add to Cal


{{image:2565:not_found}}Ono aka Onosizo Ngcala ist Hip Hop der ersten Stunde, was Hip Hop in Deutschland angeht.

Seit über 10 Jahren tourt er erfolgreich durch die Lande. Bereits 1994 stand er mit seiner damaligen Gruppe Walkin´ Large als Toursupport der Legende A Tribe Called Quest auf der Bühne. `94 wurde dann auch die erste Single von Walkin´ Large „I play the talkbox“ veröffentlicht. 1995 folgte die zweite Single „Reachin´ (for my people)“/“When I flow“. “When I flow” featurete die New Yorker Rap-Größe Jeru the Damaja. Die Single ist ein Stück Rapgeschichte in ihrer Verewigung der ersten Kollaboration eines amerikanischen und deutschen Hip Hop Acts. Das dazugehörige Video lief bei den Musikclipkanälen in Heavy Rotation und das Album „Riverside Pictures“ wurde ein derartiger Erfolg, dass einem Majordeal mit der WEA nichts mehr im Wege stand.

Der Titel des zweiten Albums (1999) lautete „Self“. Die Singleauskopplung „Boy meets world“ feat. Brixx wurde ein großer Clubhit und gelangt unter die Top50 der Media Control Charts. Im Zuge des anhaltenden Erfolgs tourten Walkin` Large viel mit verschiedenen US Hip Hop Größen, wie The Roots, House Of Pain, Mob Deep oder auch bekannten deutschen Acts, u.a. Freundeskreis.

Ono wurde zu einem gefragten Feature Artist und ist u.a. auf Alben der P-Funk Legende Bootsy Collins oder Mellow Bag anzutreffen. Zeitgleich fungierte Ono in dieser Zeit als Co–Moderator der Sendung Word Cup auf VIVA. Im folgenden beteiligte sich Ono am Brothers Keepers Projekt, deren Single „Adriano“ gelangte bis auf Platz 4 der deutschen Single Charts.Seit einiger Zeit arbeitet Ono nun an seinem Solodebüt und allein die Namen der Produzenten versprechen einiges. Da wären Carsten Schedler und Bazze, welche unter anderem für die Produktion des Max Herre Albums verantwortlich sind oder auch Bugati, die als Remixer für US Stars wie Jay–Z oder Missy Elliot fungierten. Das Album wird eine Mischung organischer Beats und moderner Synthie Sounds werden und eignet sich somit für Club, Wohnzimmerchillen und Auto gleichermaßen.

Inhaltlich und textlich beschreibt Ono den „Everyday hustle between money, girls, the hood and the system“ wofür er in verschiedene Pseudonyme und Rollen schlüpft. Geht es um Geld, ist er „Dick Fashion“, bei den Girls verwandelt er sich zu „Jerome Handsome“, in der Hood entpuppt er sich als „Paul Negro“ und im System mutiert er zu „Bobby Roots“. Die Gefühls- und Stimmungsschwankungen, denen seine Texte und Pseudonyme unterliegen, erklären auch den Titel seines Albums „Heavy Rawtation“. Einen kleinen Vorgeschmack bietet die erste Singleauskopplung „Payback“, welche auf jeden Fall den Heißhunger auf das lang erwartete Album erhöht.

http://www.brotherskeepers.de


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