FR. 03.05.02 FRIDAYCLUB: REPERTOIRE & BREAKS.ORG FEIERN GEBURTSTAG

up: Drum & Bass:
KABUKI & MC GLACIUS (Precision Rec) BOOGA & MC AMON (Cuba Crew, Leipzig) CFM (repertoire, propellas)
down: Electronica:
ZORN (Lux Nigra, Berlin) TADPOLE (lyserg production) NANOBOT (Repertoire)

Start: 22:00 | add to Cal


KabukiIm Mai werden die beiden Projekte ein Jahr älter, konkret 3 Jahre repertoire und 2 Jahre breaks.org. Gefeiert wird im Rahmen der Pop-Up Messe am Freitag, dem 3. Mai in der Distillery. Die Party heisst "Wheels" und gefeiert wird auf dem D&B-Floor mit cfm (repertoire), Booga (breaks.org) und den Gästen Kabuki und MC Glacius vom Precision Label aus Frankfurt am Main.Im Electronica-Floor präsentieren sich die Live-Projekte Zorn (Lux Nigra) aus Berlin und Tadpole aus Leipzig. Im Rahmenprogramm begleitet von DJ Nanobot.

Repertoire In einer vielleicht-mal-wieder-Halbmillionen-Stadt ein kleines Spartenmusikblatt monatlich herauszugeben, ist zwar idealistisch und damit weltfremd, macht aber vielleicht gerade deshalb Spass. 1999 im Mai erschien "repertoire" zum ersten Mal, damals noch im Untertitel "Drum & Bass in 0341" und im handkopierten A4-Faltformat. Seit Herbst 2000 veränderte sich das Blatt zu der heutigen Erscheinungsform. Ein Blatt A3 in stadtplangerechter 16 Seiten A6-Größe, gedruckt, weiterhin schwarz und weiß und von Hand gefaltet. Die farbliche Reduktion ist (ästhetisches) Statement im bunten und inhaltlich austauschbaren Blätterwald. Die Themengebiete waren von Anfang nicht nur im tonalen Spektrum angesiedelt, sondern spiegeln auch wieder, was die Herausgeber noch so umtreibt. "Kantige Musik in 0341" lautet jetzt der aktuelle Untertitel des Fanzines, auch eine musikalische Erweiterung des Horizonts verdeutlichend. Die vorhandene Selbstorganisation und die geringe Fremdfinanzierung durch Werbung ermöglicht eine weitgehend unabhängige Beschäftigung mit den Themen. Natürlich kann man sagen: "Alles nicht neu." Aber das war nicht die Intention. Wichtig war gerade am Anfang das Vorhandensein und der Versuch darüber zu einer innerstädtischen Vernetzung der nicht wenigen Leipziger Drum & Bass-Projekte zu gelangen. Ende `99 schaute Booga bei den Redaktionssitzungen vorbei und stellte sein Projekt "breaks.org" vor. Ein anderes Medium sollte den Grundgedanken der Vernetzung mittragen, logisch natürlich das Internet. Seitdem Booga seine Webpräsenz vor etwa 2 Jahren startete sind repertoire-Themen auch nicht mehr aus www.breaks.org wegzudenken. Quod erat demonstrandum: es war der Beginn der Umsetzung der von beiden Unternehmungen angedachten Zusammenarbeit der lokal Aktiven.

Die Leipziger Breaks Organization ist seit März 2000 online. Die Site versteht sich als offenes Netzwerk und hierarchiefreie Schnittstelle aller Leipziger Crews: "we keep it real - no stars but allstars". Als lokale Plattform für Breakbeat- und Drum & Bass-Interessierte geht es einerseits um die Präsentation des Schaffens der Protagonisten und andererseits um die verschiedenen Auseinandersetzungsformen mit breaks-orientierter Musik. Mitwirkende sind DJ's, MC's, Veranstalter, Producer, Labelbetreiber und Autoren. Die wichtigste Kooperation besteht von Beginn an mit dem repertoire-Magazin: alle Ausgaben sind im Netz nachlesbar und bilden damit das inhaltliche Rückgrat von breaks.org. Seit Juni 2001 gibt es eine vierteljährliche Veranstaltungsreihe im Conne Island, bei dem Leipziger und auswärtige Breakbeat-Addicts das Line Up bestimmen. Parallel dazu werden in Zusammenarbeit mit dem Label Velocity Sounds Mixtapes releast.
distillery.de