SA. 16.04.16 PARACOU

up:
VIVIAN KOCH (Polynom, Weimar) LYDIA EISENBLäTTER ([OAM]) FRANZ! (Kalif Storch, Muna Musik, Paracou) JAMY WING (Polynom, Paracou, Jena)
down:
MODVS (Less Is Techno, Hypnus Records, Berlin) MARKUS MASUHR MODULAR (Pragmat, lcr, Circular limited) REN.DB (Pragmat, highfishbar)

Start: 23:30 | add to Cal


Die Sets von Franz! sind vor allem durch treibenden, energiegeladenen House geprägt, aber auch die alten Techno- und House-Platten mit den funkigen und jazzigen Einflüssen hat er immer mit dabei. Dieses Spektrum elektronischer Vielseitigkeit kombiniert mit einer ordentlichen Portion Leichtigkeit, Charme und Witz stellt er seither unter Beweis – bestimmt auch heute Abend bei uns.

Über Klavier und Keyboard spielen, näherte sich Jamy Wing der elektronischen Richtung. Es folgten Remixe, Releases und schon war er mitten drin. Seine Musik beschreibt sich aus zwei grundlegenden Bausteinen, zum einen Techno und andererseits charakterstarke Klänge voller Harmonie und Bodenständigkeit aus der Sparte House.

Vivian Koch's Vorliebe zu düsterem, dubbig-sphärischem Sound setzt sich in ihren Sets aus gebrochenem Ambient und Industrial Techno zusammen. Mit eher melancholischen Harmonien versucht die in Berlin lebende Musikerin ihre eigene Auffassung von Stimmung und Freude auszudrücken. Gern greift sie aber auch mal zu treibendem Techno oder Electro-Acid House, der vereinzelt New Wave Einflüsse mit sich bringt – vielseitig ist sie also.

Über Jena und Gera nach Erfurt, so begann die lächelnde Reise auf der Suche nach den Eisenblättern. Schon im strafbaren Alter verschluckte Lydia der Reiz der Nacht; beim Armdrücken mit Eiswürfel, Branntwein und Glas kam sie in Kontakt mit den knusprigen Wellen, die aus Boxen brechen. Mit rückwärts gewandten Einflüssen von besonderen Menschen wie Berry White, Marvin Gaye oder Byron Stingily wuchs ihre Liebe zur Musik, bis der chaotische Schöngeist im Jahr 2009 die Bar mit dem DJ-Pult tauschte. Seitdem zeichnet ihr Sound ein harmonisches Wechselspiel zwischen Funky, Techno und House. Von rauen, trockenen, treibenden Elementen ohne Schnick Schnack über scharfe Hi-Hats, groovigen Bass, Claps und Synthesizer. Wie ein Feuer ohne Brand bringt Lydia Eisenblätter mit ansteckendem Strahlen im Gesicht die Nachtschwärmer zum Schwofen.

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