SA. 21.11.15 SATURDAY RAVE

up:
BLOND:ISH (Kompakt, Get Physical) LARS CHRISTIAN MüLLER (Distillery, mindcookies) UPSYLER (UP Home, Where the Buffalo Roam, Leipzig)
down:
ONETAKE (Bau, Conne Island) MIAMI MüLLER (Doumen, Electronic Resistance, Leipzig)

Start: 23:30 | add to Cal


Ursprünglich aus Montreal stammend und inzwischen in London residierend, haben die DJ's Anstascia und Vivie-Ann ihre musikalische Blaupause etabliert, indem sie sich erwiesenermaßen von den Stereotypen absetzten, mit denen sie so freizügig als Blon:ish herumspielen. Längst haben sie ein eigenes Produktionsrezept erarbeitet, dessen Ergebnis verblüffend organische und mehrdimensionale Musik ist. Provokative Basslines stehen spannendem Kontrast zu den weichen Texturen und unvergesslichen Vocals, zusammenlaufend zu einer Art von House-Musik, die öffentlich gegen die Schubladen rebelliert, in die man sie voreilig stecken könnte. Natürlich ist Blond:ish's exzellenter Ruf nicht einfach vom Himmel gefallen, sondern resultiert aus jahrelanger Arbeit an der Partyfront des Cherry Clubs in Montreal, wo die beiden DJs seit 2008 eine Residency innehaben. Jeder, der ihre Parties besucht hat, kann die Magie eines Blond:ish-Sets bezeugen... es muß sich wohl um die einzigartige Mischung von ausgefallenem Publikum, organisiertem Chaos und grenzenloser Musikbegeisterung handeln, die dort an der Tages-, bzw. Nachtordnung steht. Eine ausufernde Musikkenntnis und makellose Methode bindet die zwei sehr unterschiedlichen Charaktere von Blond:ish an ihr Projekt: Anstascia's unbändige Energie und kreativer Funkenschlag reibt sich immerfort an Vivie-Ann's nerdig-analytischer Herangehensweise, doch zusammen sind sie absolut unschlagbar, im Studio wie hinter den Plattentellern, vor allem jedoch auf dem Dancefloor.

http://www.blond-ish.com
https://www.facebook.com/Blondish

SA. 21.11.15 THE SLOW SHOW

up:
THE SLOW SHOW (Manchester)

Start: 19:00 | add to Cal


Im Fühjahr haben The Slow Show den ersten Teil ihrer Tour absolviert und dabei für Ruhe gesorgt: selten gelingt es einer Band, ihr Publikum derart verstummen zu lassen. Und das ist durchaus als Komplimentgemeint! Die Songs der Jungs aus Manchester sind dazu angetan, eine ehrfürchtig lauschende, hoch konzentrierte Zuhörerschaft zu erfreuen. Ganz gemäß dem Motto von Rob Goodwin: „For us, success is to get people really listening.“ Wozu der Sänger selbst einen großen Anteil hat: sein sonorer Bariton, der, halb im Sprech, halb im zerbrechlichen Vollgesang die melancholischen Geschichten vom Debütalbum „White Water“ und den älteren EPs vorträgt, zieht einen sofort in den Bann. Die Musiker spielen dazu derart präzise, dass einem die Worte fehlen. Selbst aus Bruce Springsteens Hymne „Born To Run“ wird eine nichtweniger dynamische, aber deutlich ruhigere musikalische Perle. The Slow Show, also der Name der Band, ist keinesfalls nur ein The National-Zitat, sondern kommt einem wie der einzig logische Name vor. Wer aus so wenigen Tönen eine derart überzeugende Show macht, trägt ihn zu Recht.

The Slow Show - heute vor'm Saturday Rave.

http://www.theslowshow.co.uk
https://www.facebook.com/theslowshow
distillery.de