FR. 29.04.05 FRIDAYCLUB: ALL TOGETHER!

up:
SMITH & MIGHTY (!K7, Bristol) DJ BOOGA (Defrostatica, Drum and Bass Reloaded) BASE (Ulan Bator) SEVENSOL & BENDER (Kann, Leipzig)
down: Reggae:
UPLIFTMENT INTERNATIONAL (Leipzig)
outdoor: Hip Hop:
DOWNTOWNLYRICS SOUNDSYSTEM (Malcolm & Full Contact, Leipzig)

Start: 22:00 | add to Cal


{{image:2551:not_found}}Der FridayClub findet zusammen und lädt ein zur Sause des Monats.

Smith & Mighty sind zu Gast und das heißt Bristol, Bass und Gras. Die Melange aus allem fühlt sich an wie der sanfte Arschkick mit langwährender Tiefe.
Genau das richtige Programm, um in das erste Maiwochende zu starten und allen Frühlingsgefühlen freien Lauf zu lassen.
Auch das Rahmenprogramm steht für Qualität auf allen Bühnen. Jeder weitere Satz dazu, bedeutet Eulen nach Athen zu tragen.
Lassen wir die Sonne lachen die ganze Nacht.

Anfang der achtziger Jahre laufen sich Rob Smith und Ray Mighty in der westenglischen Hafenstadt Bristol über den Weg. Rob war Gitarrist in einer Reggae Band, Ray gehörte "Three Stripe" an, einem Soundsystem, das vor allem im Stadtteil St. Pauls sein Unwesen trieb. In der dortigen Musikszene, mit einer auffallenden Mischung aus Soul, Reggae, Dub und Hip Hop regiert bei den Soundsystems vor allem eines: Bass. Das Trademark des sogenannten "Sound of Bristol".

1987 veröffentlichen Smith & Mighty auf dem eigenen Label Three Stripes, benannt nach ihrem Sound System die Tracks "Anyone (Who Had A Heart)" und "Wake On By" (beides Coverversionen von Burt Bacharach). Das Duo arbeitet eng zusammen mit ihrem Kumpel Peter D. Rose. Smith & Mighty produzieren u.a. die Debut-Single "Any Love" von 3D, Mushroom und Daddy G, besser bekannt unter dem Namen Massive Attack. Rose war auch bei deren erster Platte "Blue Lines" mit von der Partie.

Zudem entsteht 1989 unter ihren Fittichen die Nummer "Wishing On A Star" von Fresh Four, mit dem noch jungen und unbekannten DJ Krust, der später noch von sich Reden machen sollte. Doch zunächst zieht diese Single die Aufmerksamkeit der großen Plattenfirmen auf sich, man reißt sich förmlich darum, den Zuschlag von Smith & Mighty zu ergattern. Schließlich landet das Duo bei London Records und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Über einen Zeitraum von fünf Jahren schlagen sich Smith & Mighty mit ihrer Plattenfirma herum, die schlichtweg mit ihrem Output nichts anfangen kann bzw. das darin steckende Potential nicht mal ansatzweise erkennt. So verwundert es wenig, dass das Album "The Call Is Strong" untergeht, "Bass Is Maternal" und andere Produktionen bei London Records auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

Nach Ende des Engagements beim Major, wird "Bass Is Maternal" als Dubversion des Originals doch veröffentlicht beim eigens vom Duo gegründeten More Rockers Label. In der Folgezeit, Mitte der neunziger Jahre, arbeiten beide an Breakbeat- und Drum'n'Bass Geschichten, der Begriff "Bristol Jump-Up" macht die Runde. Ausgerechnet eine Sendung von BBC Radio 1, "Essential Mix", bringt ihnen die lange verdiente Aufmerksamkeit zurück. Sie fertigen einen weiteren Dj-Mix für die "DJ Kicks" Serie von !K7 Records, die fortan Smith & Mighty unter Vertrag nehmen und stetige Releases ermöglichen.

http://www.smithandmighty.co.uk


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