SA. 04.07.09 DISTILLERY GAMES AFTERSHOW MEETS DEFINITION LABEL NIGHT

up: games
DANIEL STEFANIK (Distillery, Cocoon, Leipzig) MARKUS WELBY (hoerfunk, Distillery, Melt!-Festival, Leipzig) STEFFEN BENNEMANN (Nachtdigital, Holger, Leipzig) LARS CHRISTIAN MüLLER (Distillery, mindcookies)
down: definition
BRUNO MORPHET (Killer Robot, South Africa) CHRISTIAN FISCHER (Definition Records, Leipzig) PHONKSTAR (Halle)

Start: 23:00 | add to Cal


DISTILLERY GAMES TRIFFT DREIKOMMANULL, FINESTSELECTION, ZWISCHENWELTEN

Distillery Games 11Anstoß: 10:00Uhr
Finale: ca. 18:30Uhr
Ort: LVB-Sportanlage "Neue Linie" im Auenwald Leipzig
Infos: http://www.distillery.de/ex/news/2009/06/17

Was hat Fußball eigentlich mit zeitgenössischer Clubmusik zu tun? Im ersten Moment mag diese Frage Verwunderung auslösen, da einem nur Verschiedenheiten in den Sinn kommen. Da wäre zum Beispiel die Tatsache, dass der Ball ja bekanntlich rund ist, Musik hingegen linear visualisiert wird. Nicht umsonst sagt man ja Bassline und nicht Bassrundung. Des Weiteren dauert ein Fußballspiel in der Regel 90 Minuten. Und ein DJ-Set? Nun, da soll sich getrost mal jeder an die eigene Nase fassen, aber es ist wohl kein Geheimnis, dass sowohl Publikum als auch Clubbetreiber stets darüber erfreut sind, wenn ein DJ (besonders wenn es der Headliner des Abends ist) nach 90 Minuten noch nicht aus der Puste ist. Dann wären da noch die 11 Jungs auf dem Rasen. Nun, wie auch immer man die Sache dreht, 11 hinterm DJ-Pult sind eindeutig mindestens 9 zu viel und 11 vor dem DJ-Pult sind mindestens 99 zu wenig. Also auch nicht wirklich ein gemeinsamer Nenner von Fußball und Clubmusik. Schaut man aber mal genauer hin, dann kann man sich vor Gemeinsamkeiten gar nicht mehr retten: Sowohl im Club als auch auf dem Fußballfeld ist es laut, Schweiß fließt, es muss viel getrunken werden, um diese Tatsache zu kompensieren, sowohl DJs als auch Fußballer werden von den schönsten Frauen umringt, sie müssen trainieren, Fotos schießen, man kennt ihre Lebensläufe, besonders die dunklen Flecken darin, sie werden umjubelt und angefeuert, wenn einer nicht mehr gut ist, ist er raus und am allerwichtigsten ist wohl, dass in ihnen allen Leidenschaft und Herzblut blubbern. Wie sonst könnten sie all diese beeindruckenden Leistungen bringen, für die wir sie lieben?!

Das größte gemeinsame Vielfache von Clubkultur und Fußball jedoch sind die DISTILLERY GAMES. Auch in diesem Jahr sind wieder einmal keine aktiven Profifußballer zugelassen, damit auch die Hobbykicker genügend Spaß an der Sache haben.

Doch die Clubkultur wird nicht nur auf dem Rasen in Form fußballspielender DJs, Produzenten und Clubbetreiber ihren Ausdruck finden. Musik wird selbstverständlich auch erklingen zwischen den Wipfeln der Bäume draußen unterm freien Himmel. Die Crews Dreikommanull - personifiziert durch Joern Kleinschmager, Mentell und Nikolas Sternberg, Finest Selection – vertreten durch Andreas Eckhardt und Chris Manura sowie Zwischenwelten - anwesend mit Einklang und Christian Philipp zeigen sich für die musikalische Untermalung – zunächst der Spiele und dann der sich anschließenden Euphorie – verantwortlich, denn auf welche Art könnte diese besser freigesetzt werden als im ausgelassenen Tanz?!

Die DJs können auf zahlreiche Erfahrungen im Bereich der musikalischen Freiluftunterhaltung verweisen, wie beispielsweise durch das Zusammen Open Air, After Hour's im Volkspark und auf der Nonnenwiese, sind also eine Garantie dafür, dass hier und heute mit viel Feingefühl der richtige Sound am richtigen Ort durch die Boxen dringt und über kurz oder lang das Fußballfeld in eine Tanzfläche transformieren wird.

DISTILLERY GAMES AFTERSHOW MEETS DEFINITION LABEL NIGHT

Und weil man so eine Stimmung ja nicht einfach so ausknipsen kann, verlagern wir Entzücken, Tanz und Trank in den Abendstunden direkt in den Club, wo Daniel Stefanik, den von Herzen Detroiter, Markus Welby, Szeneaktivist der ersten Stunde, Steffen Bennemann, der die Glücksmomente in der Musik sucht und findet und Lars-Christian Müller, der den Funken überspringen lässt, übernehmen. Es kann also nicht nur, es muss großartig werden.

Auch auf dem unteren Floor:

"I like to keep things interesting and not too predictable. I think djs owe it to their audience and themselves to push the boundaries a bit when they play" ("Ich mag es, die Dinge interessant zu gestalten und nicht zu vorhersehbar. Ich denke DJs sind es ihrem Publikum und sich selbst schuldig, an den Grenzen zu rütteln, wenn sie spielen."

Bruno MorphetÜberraschungsmomente also und eine rigorose Energie also, die Genregrenzen und Hörgewohnheiten verschiebt, dürfen wir nach eigener Aussage vom Südafrikaner Bruno Morphet erwarten. Seit Mitte der 1990er gestaltet er die elektronische Musikszene in Kapstadt mit. Während er sich zunächst im Deep House tummelte, erwischte auch ihn irgendwann die Minimal-Welle, die von Europa herüber schwappte und sicher auch nicht ganz unschuldig an der Kollaboration mit Ivan war – Killer Robot wurde geboren. Killer Robot ist seitdem mehr als eine Club Night. Bruno und Ivan schufen mit Killer Robot eine Plattform für südafrikanische und internationale Künstler, die hier Freitag für Freitag ihre Sets präsentieren, von Butane bis Bodycode, von Kompakt bis M_Nus, Killer Robot wurde zu Südafrikas offenem Kanal für den elektronischen Underground und gibt den Clubbern die Möglichkeit, Künstler zu erleben, für die sie sonst, um sie zu sehen, eine Überseereise unternehmen müssten.

Wir haben Bruno Morphet ein Schiff gechartert, mit dem er an diesem Abend sicher im Hafen der Distillery anlegen wird. Das bedeutet für Euch die seltene Gelegenheit, einen Killer-Robot hautnah zu erleben – mit all seiner Macht und Magie. Ihm zur Seite stehen Definition-Labelchef Christian Fischer und die Hallenser Phonkstar.

http://www.myspace.com/danielstefanik
http://www.markuswelby.de
http://www.myspace.com/djmarkuswelby
http://www.myspace.com/hoerfunkdistillery
http://www.larschristianmueller.com
http://www.myspace.com/larschristianmueller
http://www.myspace.com/finestselection
http://www.myspace.com/brunomorphet
http://www.definition-records.de
http://www.myspace.com/bryzant

Text: Maren Probst
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