SA. 23.06.07 FINEST SELECTION + BREAKIN´ THE LIMITS

up: Finest Selection:
SUPER FLU (Monaberry, Sunset Handjob) LARS CHRISTIAN MüLLER (Distillery, mindcookies) CHRIS MANURA (Ackerdub, 3000°, Distillery, Leipzig)
down: Breakin´ the Limits:
TOBIAS SCHMIDT (No Future, Tresor, Brighton) DMX KREW (Rephlex, Breakin', London) HEADNOAKS (Blackred, Darkstar, Leipzig)

Start: 23:00 | add to Cal


Super FluSuper Flu sind Feliks Thielemann und Mathias Schwarz. Für sie bedeutet elektronischer Lifestyle mehr als nur Musik. Für sie ist es der Beginn einer neuen Beziehung. Super Flu wollen Tradition und moderne elektronische Musik in Form von Lebensgefühl und Lebensfreude verbinden. Den von ihnen hochgehaltenen Qualitätsanspruch wollen wir mal nicht weiter beachten, ist er doch Voraussetzung für bei uns andockende Schiffe. Auch wenn es sich erst um Schiffchen handeln sollte. Denn die können seetüchtiger werden und wilderen Gewässern trotzen. Super Flu machen es vor. Manch Release floss die kleineren Gewässer von Whirlpool Sex und Karate Klub entlang, um nun im größeren Hafen von Traumschallplatten anzulegen. Wohin die Reise weiter geht, darauf sind wir gespannt.

www.super-flu.de
www.traumschallplatten.de

Text: criticale


Tobias SchmidtTobias Schmidt ist kein Deutscher, wie man bei diesem Allerweltsnamen schnell denken könnte. Niemandem soll damit zu nahe getreten sein. Nicht in Buxtehude stand seine Wiege. In Edinburgh sah Toby David Smith die ersten Krankenhauswände. So wie sich sein Kumpel Neil Landstrumm an Skandinavien orientiert, scheint es Smith eher in die sonnigeren Gefilde zu ziehen. Mittlerweile wohnt er in Brighton. Das hat zwar wenige Einwohner, aber an musikalischen "Größen" einige aufzuweisen. Nennen wir hier nur Norman Cook. Unter seinem Fatboy Slim Pseudonym verhalf er Big Beat zu einem heißen, wenn auch kurzen Sommer. Das bekannteste Sommerbad der britischen Insel ist wohl das richtige Umfeld für jemanden wie Schmidt/Smith, wenn man sich, nach Jahren im Technobiz, frustriert zurückzieht. Die Frustration allerdings nicht aus der Musik selbst herrührt, sondern einigen, unschönen Begleitumständen, wie z.B. Drogenmissbrauch. Wenn man mit Christian Vogel und Dave Tarrida zusammenarbeitet, scheint da mehr in einem an Entdeckungsdrang von neuen Sounds zu stecken, als bei manch anderem. So konnte er also die Finger nicht von den Geräten lassen und ist wieder live spielend unterwegs. In der Distillery stoppt er erstmalig. Eine gute Chance für seine Verehrer ihn direkt zu erleben. Für alle, die ihn noch nicht kennen sollten, können wir nur seine Booker zitieren: "Der Style ist Techno mit massiven Breakbeat und LoFi-HipHop Einflüssen - der Groove erschüttert Mark und Bein - die Bässe bringen die Wände zum Fall."

www.no-future.com
www.tresorberlin.com/shop/data.pl?artist=13
www.dmxkrew.com
www.rephlex.com

Text: criticale
distillery.de